Gesendet: Montag, 19. Dezember 2011    

 

Verkehrskonzept Werden Projektgruppe

 

 

Sehr geehrter Herr Best!

Hiermit fragen wir, B 224 Werden Interessengemeinschaft an, warum uns keine Einladung zur o.a. Projektgruppe zuging.

Ihnen ist bekannt, dass weder Herr Happe noch eine andere Werdener Initiative die Legitimation hat, für alle Werdener Bürger zu sprechen.

Wir bitten um Begründung.  

 

Mit freundlichen Grüßen

Rita Boegershausen

Tel. 0201 493320

B 224 Werden Interessengemeinschaft

www.b224werden.de

 

 

 

 

Antwort am  22.12.2011 per Mail 

Sehr geehrte Frau Boegershausen,  

 

Herr Best hat mich gebeten, Ihnen zu antworten.  

Der Rat der Stadt Essen hat am 12.07.2011 beschlossen, begleitend zum Bebauungsplanverfahren „Grüne Harfe“ eine Projektgruppe einzurichten.  

Die Mitglieder dieser Projektgruppe hat der Rat ebenfalls benannt.

Im Ergebnis wird diese Projektgruppe mit den vom Rat benannten Mitgliedern nicht öffentlich vor den Sitzungen der Bezirksvertretung IX und dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung tagen.  

Diese vorgesehene Reihenfolge gewährleistet, dass alle Belange der Werdener Bevölkerung in der politischen Beschlussfassung im Bebauungsplanverfahren berücksichtigt werden können.  

Ich wünsche Ihnen und Ihre Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012.  

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag  

Ronald Graf  

Stadt Essen  

Geschäftsbereich Planen  

Büroleiter GB6B-Büro

Tel.: 0201 88 88602

Fax: 0201 88 88610

 

 

 

 

 

24.5.15 kleine Auswahl nicht beantworteter Mails aus 2011  

(Berichtigung, die vorherige Mail war an der falschen Stelle) 

 

Keine Antwort bis zum 4.10.2012 erhalten   

 

 

gesendet Sa 03.03.2012 18:31

 

Sehr geehrter Herr Paß,
fast auf den Tag genau vor einem Jahr (siehe Anlage) hatte die Unterzeichnende Ihnen eine Mail gesandt.

Frau Raskop sollte antworten, was bis heute nicht erfolgt ist.

Um noch einmal ausdrücklich darauf hinzuweisen sind einige der Maßnahmen, ohne
viel Steuergeld zu kosten, sofort umsetzbar als Präventionsmaßnahme.  Die Immissionswerte werden reduziert und dadurch wird die Überschreitung verhindert. Die von uns gestellten Forderungen sind unverzüglich umzusetzen, da wir uns als Eigentümer von Mehrfamilienhäusern für unsere Mieter und deren Kinder verantwortlich fühlen.
In der Hoffnung keine Fehlbitte getan zu haben, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

 

 

Gesendet: Montag, 28. Februar 2011 10:47
Betreff: Ihre Anfrage vom 25.2.2011

Sehr geehrte Frau Boegershausen,

für die von Ihnen gestellten Forderungen ist im Bereich der Stadt Essen der Geschäftsbereich 6 A - Umwelt und Bauen - zuständig. Ich habe Ihr Schreiben im Auftrag des Oberbürgermeisters daher mit der Bitte um Prüfung an Frau Raskob als zuständige Beigeordnete weitergeleitet. Sie werden direkt von dort eine Antwort erhalten.

 Mit freundlichen Grüßen

Stefan Scheffel

 


Gesendet: Freitag, 25. Februar 2011 19:10
An: Oberbuergermeister
Betreff:

Sehr geehrter Herr Paß,

 

gestern tagte der Arbeitskreis der B 224 in Essen –  Werden, geleitet durch Patrick Widmaier CDU-Fraktion.

Als zum Schluss der Besprechung von Herrn Widmaier wieder weitere

Überlegungen kamen, was evtl. noch geprüft oder auch noch begutachtet werden sollte, wies ich ihn darauf hin, das Handlungszwang besteht. Daraufhin erwiderte er, dass er nicht verantwortlich sei. Auf meine Frage, wer ist denn dafür

verantwortlich, kam die Antwort: „Der Oberbürgermeister“.

Aus diesem Grund wende ich mich an Sie. Im Anhang sehen Sie unsere Forderungen und eine Antwort der Bezirksregierung. Da diese Maßnahmen ohne großen finanziellen Aufwand umgesetzt werden können, fordere ich Sie hiermit zum unverzüglichen handeln auf.

Jederzeit bin ich zu einem Gespräch bereit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rita Boegershausen

in Vertretung der Miteigentümergemeinschaft

 

 

 

Gesendet: Montag, 23. Mai 2011 19:08

Betreff: B 224 Essen-Werden

 

Sehr geehrter Herr Paß,

sehr geehrter Herr Best!

 

Dass die BI – Bürgerinitiative Werden – Heidhausen in unserem Namen spricht, lehnen wir ab, da diese nicht unsere Interessen vertritt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Miteigentümergemeinschaft und Mieter

Abteistr. 1/ Brückstr. 2


 

Eingefügt am 11.1.2014

aktualisiert

 

Minderungsziel - 25% 

Beschluss vom 12.7.2011 

 


Bis Mitte 2013: Umsetzung der Maßnahmen der Umweltzone, des
Nahverkehrsplans und der weiteren Maßnahmen der Ortskern
entlastung (Minderungsziel - 25%), Evaluation der Maßnahmen und der erzielten Effekte.



 

   

 

 

 

 

 

Gesendet:

 

Dienstag, 28. Juni 2011

 

Folgendes Schreiben wurde allen Ratsmitgliedern der Stadt Essen zugestellt,

da unsere Änderungen im Arbeitspapier AK B 224  nicht berücksichtigt wurden.

 

B 224 Werden Interessengemeinschaft

Rita Boegershausen          Abteistr. 1 

Paul Füth                               Abteistr. 23     

45239 Essen-Werden

Tel. 0201 493320

E-Mail: jueri.boegershausen@t-online.de

 

Ratsmitglieder ............. 

Rathaus

Porscheplatz 1

45127 Essen                                                                                            Essen, 28. Juni 2011

 

Sehr geehrte Ratsmitglieder..........!

 

Selbstverständlich sind wir für die Bebauung der Grünen Harfe in Essen - Heidhausen, auch mit über 100 Häusern. Wir bitten um Kenntnisnahme, dass die Bürgerinitiative Werden keine Legitimation hat in unserem Namen zu sprechen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rita Boegershausen

 

 

 

 

Vorschläge für die Verbesserung derVerkehrssituation in Werden

 

in der Sitzung am 31. Mai 2011

 

Wir, Familie Füth, Abteistr. 23 und die Miteigentümer und Mieter  

Abteistr. 1/Brückstr. 2 stellen klar:

 

 

Die Verkehrsituation entlang der B 224 und insbesondere im Ortskern von Werden ist seit Jahren an ihre Belastungsgrenze gestoßen. Die zunehmende Belastung durch die fortschreitende Verstädterung, die mit der Verdichtung der bestehenden Bebauung und der Schließung von Baulücken im Bereich Werden und Umgebung einhergeht, ist nicht mehr verkraftbar. Die Bezirksvertretung IX hat daher am 26. Oktober 2010 beschlossen, das zukünftige Bauvorhaben an der Grünen Harfe von der Lösung der Verkehrsprobleme in Werden abhängig zu machen. Der Arbeitskreis B 224 unterstützt diese Position durch die festgestellten Ergebnisse und fordert daher eine Verknüpfung beider Verfahren miteinander.

 

1) Da

1) Das Verkehrsproblem in Werden kann nicht mit der Grünen Harfe verknüpft werden, da es zwei Paar Schuhe sind.

en Harfe verknüpft werden,da es zwei Paar Schuhe sind.

 

Um die Lösung der Verkehrsprobleme konstruktiv zu begleiten,hat die Bezirksvertretung IX in ihrer Sitzung am 29. Januar 2010 einen Arbeitskreis „Optimierung B 224“ (bezogen auf den Bereich Werden / Heidhausen / Fischlaken) ins Leben gerufen. Ziel des Arbeitskreises ist es, gemeinsam mit der Verwaltung, Interessenverbänden, Medienvertretern und interessierten Bürgern Ideen für eine Verbesserung der Situation entlang der B 224 zu erarbeiten. Hierbei sollten nicht nur große, schwer zu finanzierende Projekte, sondern auch kleine, leicht umzusetzende Maßnahmen diskutiert werden.

 

In mehreren öffentlich tagenden Sitzungen des Arbeitskreises wurden, teils unter Mitwirkung externer Experten, die in diesem Papiere dargestelltenErgebnisse erarbeitet, die von der Verwaltung nun auf ihre planerische Umsetzbarkeit, finanzielle Machbarkeit und Entlastungswirkungen hin geprüft werden sollen.Dazu hat die Bezirksvertretung bereits in ihrer Sitzung am 29. März 2011 beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, selbst oder durch externe Auftragsvergabe ein Verkehrskonzept für Essen-Werden mit den angrenzenden Stadtteilen entlang der B 224 zu erarbeiten. Die in diesem Papier dargestellten Ergebnisse und Vorschläge des Arbeitskreises B 224 sollen dabei berücksichtigt und umgesetzt werden.

 

 

1.   Gegenwärtige Situation und Ausblick

 

Die Verkehrssituation in Werden zeigt seit Jahren eine kritische Belastungssituation im Werdener Zentrum. Der Verkehr auf der B 224 nimmt von Heidhausen (ca. 15.000 Fahrzeuge/Tag) bis zur Werdener Brücke (ca. 40.000 Fahrzeuge/Tag) zu und erreicht im Werdener Zentrum mit ca. 36.000 Fahrzeugen/Tag eine Spitzenbelastung im Essener Vergleich. Eine von der Verwaltung im März durchgeführte Verkehrszählung im Rahmen des Runden Tisches Grüne Harfe an drei Stellen der B 224 verzeichnete in der Heidhauser Straße und in der Brückstraße / Velberter Straße gegenüber 2005 leichte Abnahmen. Der Trend bestätigt eine relativ konstante Verkehrsbelastung in den vergangenen 16 Jahren.

 

Eine Analyse der Verkehrströme zeigt, dass davon ca. 30% auf den Durchgangsverkehr entfallen und der Rest auf den Quellverkehr, so dass eine Verbesserung der Situation sowohl eine alternative Verkehrsführung der Durchgangsverkehre als auch eine bessere Verkehrsführung der Werdener Verkehre adressieren muss. Der Arbeitskreis ist sich einig, dass die Verkehrsbelastung im Werdener Ortskern an ihre Leistungsgrenze gelangt ist und dringender Handlungsbedarf besteht.

 

Die Verkehrsentwicklung auf der B224 wird bis 2020 in etwa konstant erwartet, obwohl die Bevölkerung um 5% abnehmen wird. Der Lückenschluss der A44 in Heiligenhaus wird diese Strecke in Richtung Düsseldorf attraktiver machen und den Schuirweg sowie die Velberter Str. teilweise entlasten, jedoch wird die Entlastung im Werdener Zentrum nicht zu spüren sein. Untersuchungen zu einer Ortsumgehung im Rahmen der Aufstellung des RFNP haben gezeigt, dass weder eine ortsnahe noch eine ortsferne Umgehungsstraße eine wirksame Entlastung im Werdener Zentrum bewirken. Der Arbeitskreis stellt fest, dass daher keine zukünftige Entlastung des Werdener Ortskerns durch großräumige Verkehrsnetzänderungen bzw. die Bevölkerungsentwicklung erwartet werden kann. Nur eine Führung der B 224 in Tunnellage im Bereich des Werdener Zentrums bewirkt eine nachhaltige Entlastung des Ortskerns und sollte daher in der Planungsperspektive erhalten bleiben.

 

2)

2) Die Planung einer Tunnellösung muss dringend eingeleitet werden!

Siehe als Anlage ein Plan von Herrn Füth vom 7.4.2008, der realisierbar ist!

 

 

Im Arbeitskreis konnte nicht festgestellt werden, dass Werden als Mautausweichstrecke genutzt wird und eine erhöhte Belastung durch LKW-Verkehr besteht. Der LKW-Anteil am Verkehr ist mit 5,5% vergleichsweise gering. Der Arbeitskreis sieht daher keine Notwendigkeit einer generellen Durchfahrtsbeschränkung für LKW im Werdener Ortskern, dennoch müssen Durchfahrtsbeschränkungen für LKW im Hinblick auf die Senkung der Schadstoffimmissionen geprüft werden. Durchfahrtsbeschränkungen für „dreckige“ LKW müssen generell im Rahmen der Einrichtung einer Umweltzone vorgenommen werden, und ebenfalls muss die Möglichkeit der Durchfahrtsbeschränkung für LKW als kurzfristig einsetzbares Instrument zur Reduzierung der Schadstoffimmissionen zur Verfügung stehen. Der Arbeitskreis fordert daher die Verwaltung auf, solche Maßnahmen im Zuge der Ausweitung der Umweltzone Ruhr vom Land prüfen zu lassen.

 

Weiter fordert der Arbeitskreis eine Überprüfung der Verkehrsbeschilderung von Essen mit dem Fernziel Solingen zur weiträumigen Umleitung der Verkehrsströme um Werden herum. Diese Beschilderung wurde nach dem Ausbau der B 227 und A 44 noch nicht den neuen Gegebenheiten angepasst. Daneben soll die Verwaltung auch prüfen, ob es Möglichkeiten gibt, auf die Fahrrouten mobiler Navigationssysteme Einfluss zu nehmen, um auf diesem Weg Verkehre von Essen und Velbert um denOrtskern Werden herum zu lenken.

 

 

2.   Belastungen durch die gegenwärtigeVerkehrsituation

 

3) Es sind die aktuellen Werte 2009, die Ihnen in der letzten Sitzung überreicht wurden, zugrunde zu legen, die eindeutig eine Grenzüberschreitung in der Abtei-/Brückstr. ausweisen.

3) Es sind die aktuellen Werte 2009, die Ihnen in der letzten Sitzung überreicht wurden, zugrunde zu legen, die eindeutig eine Grenzüberschreitung in der Abtei-/Brückstr. ausweisen.

Die Ergebnisse von Messungen und Modellrechnungen zu Luft-und Lärmbelastungen im Ortskern Werden zeigen, dass insbesondere in der Brückstr., wegen der hohen Verkehrsbelastung in der engen Straßenschlucht, dieStickstoffdioxidimmissionen (NO 2) bereits seit 2005 um bis zu 25% über den aktuellen EU-Grenzwerten liegen und dass Feinstaub (PM10) Modellrechnungen erwarten lassen, dass die EU-Grenzwerte ebenfalls erreicht oder gar überschritten sind. Ebenfalls sind in der Abteistrasse in Modellrechnungen Stickstoffdioxidimmissionen errechnet worden, die eine Grenzwertüberschreitung andeuten.

 

Der Arbeitskreis fordert nach dem Abschluss der Kanalbaumaßnahmen und der Brückensanierung in der Abteistraße und der Brückstraße eine dauerhafte Messung dieser Werte durchzuführen.

 

Mit diesen heutigen Belastungen verbunden sind Gesundheitsrisiken für die direkten Anwohner, die jedoch hinter der Straßenrandbebauung stark abnehmen. Es ist erwiesen, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen den Auswirkungen von Feinstaub und Stickstoffdioxid auf die Gesundheit gibt,von dem insbesondere bereits durch andere Krankheiten vorgeschädigte Menschen betroffen sind. Auswirkungen können beispielsweise eine erhöhte Sterblichkeit, ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, die Beeinträchtigung der Lungenfunktionen und die Zunahme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein.

 

Der Arbeitskreis B 224 fordert im Hinblick auf die gesundheitlichen Risiken die Einführung einer Umweltzone für den OrtskernWerden. Damit wäre insbesondere eine stärkere Entlastung bei PM 10 zu erwarten,weil die Umweltzone Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter ausschließt.

 

Die Ergebnisse der Lärmmessung zeigen insbesondere entlang der B 224 eine Überschreitung der Grenzwerte und damit ein Belastung der Anwohner. Die  

B 224 nimmt auf der Skala der Lärmbelastungen in Essen einen Spitzenplatz ein. Gleiches gilt auch für Teile der Ruhrtalstraße. Auch die nachts festgestellten Ergebnisse liegen deutlich über den Auslösewerten, die von der Stadt Essen entsprechend der Landesempfehlung (70 dB (A) Lday, 60 dB(A) Lnight) festgelegt wurden.

 

Der Arbeitskreis fordert zur Reduzierung der hohen Lärmbelastung auf der gesamten B 224 vom Ortskern Werden bis zum Ortsausgang Heidhausen lärmoptimierten Asphalt zu verwenden (insbesondere nach Abschluss der Bauarbeiten im Werdener Ortskern sollte die Wiederherstellung mit lärmoptimierten Asphalt erfolgen), der die Lärmbelastung um 3-5 dB (A) verringert. Ferner sollen vom Land Fördermittel für weitere Lärmschutzmaßnahmen bereitgestellt werden.  

 

 

3.   Öffentlicher Personen Nahverkehr

 

Aus Sicht des Arbeitskreises gilt es, durch die Optimierung des Nahverkehres im Raum Werden Verkehre im Werdener Zentrum zu vermeiden. Dazu muss ein enger Takt und eine gute Anbindung der Wohngebiete in Werden und Umgebung erreicht werden. Weiter muss der Nahverkehr zwischen Werden und den umliegenden Stadtteilen schnell zum Ziel kommen.

 

Der Arbeitskreis sieht diese Ziele durch ein dreistufiges Konzept realisiert:

-         Schnelle Verbindungen zu den Nachbarorten

-         Schadstoffarme Ortsbuslinie im Sinne einer Acht

-         Schadstoffarmer Bürgerbus zur Anbindung an die Ortsbuslinie

 

Die EVAG wird aufgefordert, die Ideen des Arbeitskreises bei der Neuauflage des Nahverkehrsplanes zu berücksichtigen und umzusetzen.

 

Die Einführung eines Bürgerbusses stellt ein bedarfsgerechtes, zusätzliches Mobilitätsangebot dar, welches abgelegene Wohnviertel an den öffentlichen Personennahverkehr und an das Werdener Zentrum anbinden soll. Der Arbeitskreis unterstützt daher die Gründung und die Arbeit eines ehrenamtlichenBürgerbusvereins.

 

 

4.   Verkehrslenkung

 

Für eine Verkehrslösung müssen die Verkehrsströme um den Ortskern herumgelenkt werden, um Verkehre aus dem Ortskern zu entfernen. Dazu ist die anfangs geforderte Überprüfung der Verkehrsbeschilderung und der Fahrrouten der Navigationssysteme notwendig. Weiter muss der Verkehr auf der B 224 möglichst gleichmäßig durch den Ortskern fließen, um die Belastungen durch Immissionen und Lärm zu reduzieren. Insbesondere Querverkehre stellen ein Hindernis für einen stetigen Verkehrsfluss dar. Die Ausarbeitung eines Konzeptes zur Verkehrslenkung bedarf daher einer intensiven Prüfung.

 

Ein konzeptioneller Entwurf, der diesen Ideen gerecht wird, wurde dem Arbeitskreis durch Herrn Happe präsentiert und soll nun im Hinblick auf die Umsetzbarkeit geprüft werden.  

4

4) Der Happe-Plan löst nicht das Problem, sondern verlagert nur, deshalb lehnen wir diesen ab.

 

Daneben sollten weitere Möglichkeiten der Verkehrslenkung ebenfalls durch die Verwaltung geprüft und bewertet werden:

Der Durchgangsverkehr soll mit Hilfe von Pförtnerampeln in Heidhausen und am Bredeneyer Berg auf ein für den Ortskern verträgliches Maß begrenzt werden  

 

5) Prinzipiell müssen computergesteuerte Ampelanlagen von Heidhausen bis zum S-Bhf und entgegengesetzt eingerichtet werden, unter Berücksichtigung des Quellverkehrs

 

Eine Optimierung der Ampelschaltung entlang der B 224 (Stichwort „Grüne Welle“) ist zu untersuchen.

Die Gestaltung der Abteistraße mit drei Spuren und der Möglichkeit flexibler Fahrtrichtungsänderung soll geprüft werden.

 

6) Ein gegenläufiger Verkehr in der Abteistr. wird grundsätzlich abgelehnt, da es keine Lösung, sondern eine Milchmädchenrechnung ist!

Als Anlage Schreiben von Herrn Füth vom 25.5.1992 und 15.7.2001

Unser Gestaltungsvorschlag für die Abteistr., sieht folgendermaßen aus:

Die Straße so einrichten in Anlehnung an die Rüttenscheider Str.,sodass es eine Freude wird, diese zu benutzen

Eine Verlangsamung des Verkehrs durch Verengung der Fahrbahnen ist zu überlegen.

DieEinführung von Tempo 30 ab der Marienschule bis zur Brücke soll geprüft werden.

Kreisverkehran der Werdener Brücke

  

7) Wen wollen Sie damit schwindelig machen?

Die Anwohner, die Autofahrer oder die Werdener Bürger?

Kreisverkehr wird abgelehnt. 

 

5.   Gestaltung

 

Ein weiteres Ziel des Arbeitskreises war die Umgestaltung des tristen und zum schnellen Fahren verleitenden Straßenbildes des B 224. Die B 224 ist für drei Spuren ausgelegt und wird nur auf zwei Spuren benutzt, sodass hier genügend Raum zur Verfügung steht, um durch Begrünung, einen Radweg, breite Fußgängerwege und Sitzmöglichkeiten die Situation entlang der B 224 für die Bürger zu verbessern. Die Bezirksvertretung hat diesbezüglichen einen Beschluss gefasst, der nun ebenfalls von der Verwaltung auf Realisierbarkeitgeprüft werden soll.

 

Insbesondere sollen geprüft werden:

 

Anlage eines Radweges von Werden nach Heidhausen

Begrünung der B 224

Sitzmöglichkeitenentlang der B 224

WeitereÜberquerungsmöglichkeiten Fußgänger  

Schräge Einstellplätze auf der Abteistr.

Bäume in Abteistr. und Brückstr.

Umgestaltung des Verkehrknotenpunktes „Am Schwarzen“

Park& Ride Parkplatz „Am Schwarzen“ mit schneller Anbindung an den       S-Bahnhof

DieEinrichtung von Busspuren vor Pförtnerampeln.

   

PatrickWidmaier (CDU Fraktion)

 

RainerWild (FDP Fraktion)

 

PeterMaas (Grüne Fraktion)

 

DanielBehmenburg (SPD Fraktion)

 

Dr.Frank Roeser (EBB)

 

GeraldJanke (Die Linke)

  

Bis heute 13.9.2012 keine Mitteilung erhalten

 

E-Mail vom 23.5.2011 

 

Sehr geehrter Herr Paß,

 

Dass die BI – Bürgerinitiative Werden – Heidhausen in unserem Namen spricht,lehnen wir ab, da diese nicht unsere Interessen vertritt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Miteigentümergemeinschaft und Mieter

Abteistr. 1/ Brückstr. 2

i. V. Rita Boegershausen

Tel. 0201 493320  

 

 

 

Bis heute 30.4.2013 keine Mitteilung von Frau Raskop erhalten 

 

Von: boegershausen [mailto:jueri.boegershausen@t-online.de]

Gesendet: Freitag, 25. Februar 2011 19:10 

An: OberbuergermeisterBetreff:

 

Sehr geehrter Herr Paß,

 

gestern tagte der Arbeitskreis der B 224 in Essen –  Werden, geleitet durch Patrick Widmaier CDU-Fraktion.

Als zum Schluss der Besprechung von Herrn Widmaier wieder weitere Überlegungen kamen, was evtl. noch geprüft oder auch noch begutachtet werden sollte, wies ich ihn darauf hin, das Handlungszwang besteht.Daraufhin erwiderte er, dass er nicht verantwortlich sei. Auf meine Frage, wer ist denn dafür verantwortlich, kam die Antwort: „DerOberbürgermeister“.

Aus diesem Grund wende ich mich an Sie. Im Anhang sehen Sie unsere Forderungen und eine Antwort der Bezirksregierung. Da diese Maßnahmen ohne großen finanziellen Aufwandumgesetzt werden können, fordere ich Sie hiermit  zum unverzüglichen Handeln auf.

Jederzeit bin ich zu einem Gespräch bereit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rita Boegershausen

in Vertretung der Miteigentümergemeinschaft

Tel. 0201 493320

 

 

Antwort am 28.2.2011  

Sehr geehrte Frau Boegershausen,

für die von Ihnen gestellten Forderungen ist im Bereich der Stadt Essen der

Geschäftsbereich 6 A - Umwelt und Bauen - zuständig. Ich habe

Ihr Schreiben im Auftrag des Oberbürgermeisters daher mit der Bitte

um Prüfung an Frau Raskob als zuständige Beigeordnete weitergeleitet.

Sie werden direkt von dort eine Antwort erhalten.  

 

Mit freundlichen Grüßen 

Stefan Scheffel

Büro des Oberbürgermeisters

Rathaus

45121 Essen

Tel.:   0201 88 88 005

Fax:    0201 88 91 88 005

 

 

Von: boegershausen [mailto:jueri.boegershausen@t-online.de]
Gesendet: Mittwoch, 3. November 2010 10:34
An: 'bv9@essen.de'
Cc: 'redaktion@werdener-nachrichten.de'
Betreff: Luftreinhaltung B 224 Werden-Heidhausen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit stelle ich folgenden Antrag:

 

Ich fordere von der Politik unverzügliches Handeln, denn 2009 wie auch 2008

wurden in der Brückstr. (in der Abteistr. wird nicht gemessen) die Feinstaub-

werte der EU überschritten. Da die Politik, meines Wissens nach, bis jetzt keine konkreten Gegenmaßnahmen getroffen hat, können Strafgelder verhängt werden.

 

Meine Vorschläge dazu sind:

 

1) Kein Transitverkehr

Dies ist die Aufgabe der Bezirksregierung.

Bei den Navigationsgeräten wird bei einem Verbot, falls die „kürzeste Strecke“ eingegeben

wird, die Strecke dann nicht mehr über Werden und Heidhausen angezeigt.

Dies würde u.a. zu einer Reduzierung des LKW-Verkehrs führen. (Mautgebühr)

 

2) Die Umweltzonenwerte verschärfen

 

3) 30 km ab Brücke bis oben nach Heidhausen

    Dadurch werden die Feinstaubwerte sowie die Lärmbelastung erheblich reduziert.

 

4) Vor der Brücke und oben in Heidhausen, wo keine Wohnbebauung ist, „Pförtnerampeln“ einrichten, damit es zu keinem Stau innerhalb Werdens und Heidhausens durch gezielte Verkehrsführung kommen kann.

 

Für alle davon Betroffenen muss unverzüglich gehandelt werden, denn wir leben im Hier und Jetzt.

In 10 Jahren ist dieses Problem vielleicht schon gar  nicht mehr relevant, da dann mit Strom- und Gasautos die Straßen befahren werden.

 

Allen sollte doch auch daran gelegen sein, nicht nur auf der Grünen Harfe eine vorbildliche

Siedlung einzurichten, sondern ganz Werden und Heidhausen kann dies erfüllen, wenn gehandelt wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rita Boegershausen

Tel. 493320

 

Anlage vom WDR vom 2.11.10

 

 

Antwort am 7.2.2011

Sehr geehrte Frau Boegershausen,

 

Ihre Zuschrift bezüglich der Luftreinhaltung B 224 Essen-Heidhausen ist von der Bezirksvertretung in der Sitzung am 25.01.2011 zur Kenntnisgenommen und dem Arbeitskreis "Optimierung B 224"  überstellt worden.

 

Über entsprechende Arbeitsergebnisse sind und werden Sie aufgrund Ihrer Zugehörigkeit zum Arbeitskreis informiert.  

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag 

Speder  

Leiter der Bezirksverwaltung Monika

 

Wienforth 

Bezirksverwaltungsstelle Werden/Kettwig/BredeneyBürgermeister-Fiedler-Platz 145219 EssenTel.: 02054/95370 

Fax: 02054/953755

E-Mail: bv9@essen.de

 

 

 

2011 

 

 

Die Tagesordnungen, die Beratungsunterlagen und die Beschlüsse  der Bezirksvertretung IX finden Sie unter http://ris.essen.de

 

Öffentliche Niederschrift      8. Sitzung                                - Bezirksvertretung für den Stadtbezirk IX                                                

Di, 26.10.2010 16:10

                                                      [...]  durch Bebauung der Grünen Harfe

 

1959/2010/CDU/FDP  

 

15. Ausbesserung Gustavstraße 1795/2010/FDP l 16. Unterrichtung der Bezirksvertretung überBaumaßnahmen mit verkehrlichen Auswirkungen l 17. Bürgerschreiben l 17.1 FSV Berleburg vom

20.06.2010:Antrag auf [...]                  

 

Auf der Seite 12 und 13 finden Sie folgenden Text: 

   

Niederschrift Nr. 8

über die Sitzung der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk IX

am Dienstag, dem 26.10.2010, 16:10 Uhr

im Sitzungssaal, Neubau 2.OG,

Rathaus Kettwig, Bürgermeister-Fiedler-Platz 1

I.

Anwesende

a)

Vorsitz: Herr Dr. Bonmann

b)

Mitglieder: CDU BV IX

Herr Kionka

Herr Rennenberg

Herr Schrumpf

Frau Schürmann

Herr Sülzer

Frau Szech

Herr Widmaier

 

SPD BV IX

Herr Behmenburg

Frau König

Frau Luhrenberg

Herr Neef

Herr Schulzki

 

GRÜNE BV IX

Frau Berger

Herr Maas

 

FDP BV IX

Herr Dr. Wetter

Herr Wild

 

EBB BV IX

Herr Dr. Roeser

 

DIE LINKE. BV IX

Herr Janke

c) Mitglieder des Rates: Herr Hellmann Herr Kranz Frau Dr. van Heesch-Orgaß

d) Mitglieder der Verwaltung:

e) Schriftführer:

Herr Speder

Gäste:

Herr Bitzer Herr Kurbjuhn

 

14.a

Verkehrsbelastung durch Bebauung der Grünen Harfe

1959/2010/CDU/FDP

Bericht erstattet: Antragsteller

Herr Widmaier verweist auf seinen Antrag. Er sieht es als Priorität an, sich mit den Verkehrs-problemen in Werden zu beschäftigen. Insbesondere mit Blick auf eine Bebauung der Grünen Harfe lässt die Entwicklung des Verkehrs Schlimmes befürchten.

Frau Dr. van Heesch-Orgaß begrüßt die Initiative der CDU-Fraktion und fordert ein Verkehrs-konzept für Essen-Werden.

Dabei sollen insbesondere folgende Punkte berücksichtigt werden:

- Erhebung aktueller Messdaten zur Feinstaubbelastung an der B 224 (Abtei- und Brückstraße sowie B 224 bis Heidhauser Platz) unter Einbeziehung auch der Sommermo-nate

- Erhebung aktueller Lärmdaten an der B 224 (Abtei- und Brückstraße sowie B 224 Gustav-Heinemann-Brücke S-Bahnhof- Seite bis Heidhauser Platz)

- Erhebung aktueller Daten zum Verkehrsaufkommen an der B 224 (Abtei- und Brückstraße) sowie zwischen Gustav-Heinemann-Brücke S-Bahnhof-Seite bis Heidhauser Platz

- Erarbeitung von umsetzbaren und finanzierbaren Vorschlägen zur Reduzierung des Durch-fahrtsverkehrs aus/in Richtung Velbert/Wuppertal unter Einbeziehung der Aspekte Umlen-kung des Durchfahrtsverkehrs entlang bestehender Straßen, Errichtung von Pförtneram-peln oberhalb von Heidhausen, die an Feinstaub- und Lärmmessstationen gekoppelt sind, ÖPNV

- Prüfung eines dreispurigen Ausbaus der Abteistraße unter Verkehrsberuhigung der Brückstraße für den reinen Anliegerverkehr

- Erhebung aktueller Daten zum Quellverkehr in Werden sowie Erarbeitung einer Prognose zum Quellverkehr für die kommenden zwanzig Jahre unter Einbeziehung der jetzt bereits rechtskräftig beschlossenen Baumaßnahmen und Einbeziehung der Auswirkungen der Ausweisung weiterer Baugebiete im Bereiche Werden/Fischlaken/Heidhausen.

Die bisherige Diskussion um eine mögliche Bebauung der Grünen Harfe bedarf einer grund-sätzlich neuen, ergebnisoffenen Bewertung. Hierbei sind gesamtstädtische, bezirksbezogene und insbesondere die Belange des Stadtteils einzubeziehen.

Die Verwaltung wird gebeten, einen Runden Tisch unter der Leitung eines externen Media-tors/einer externen Mediatorin einzurichten. Daran beteiligt werden sollen:

- Vertreter der Ratsfraktionen und Fraktionen der Bezirksvertretung IX

- Vertreter der Bürgerinitiative

- Vertreter von ThyssenKrupp

- Vertreter der Stadtverwaltung

Ziel des Runden Tisches soll es sein, im Einvernehmen mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort eine tragbare und verlässliche Lösung bzw. Zukunftsperspektive für die Grüne Harfe zu vereinbaren.

Zu dem Runden Tisch bemerkt Herr Dr. Bonmann, dass die CDU-Ratsfraktion weder ihn noch Herrn Widmaier beteiligt hat.

Niederschrift der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk IX vom 26.10.2010 Seite - 13 -

Herr Behmenburg unterstützt die Initiative, wenngleich der Antrag vom Grunde her überflüssig erscheint.

Herr Dr. Roeser bemerkt, dass er sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. In Richtung CDU äußert er sich dahingehend, dass sie sich immer für eine Bebauung ausgesprochen hat. Auch die Grünen waren nicht immer gegen eine Bebauung. Er betrachtet die Grüne Harfe als Naher-holungsgebiet, dessen Grüncharakter erhalten werden muss.

Diesen Ausführungen hält Herr Dr. Bonmann entgegen, dass seine Fraktion bereit ist, für die Grüne Harfe zu kämpfen.

Herr Widmaier räumt ein, dass der Antrag eigentlich rechtlich überflüssig ist, da er die geltende Beschlusslage widerspiegelt. Der Arbeitskreis B 224 ist initiiert worden, um sich an die Thema-tik heranzuarbeiten. Absicht ist es, die Verkehrssituation im Ortsteil Werden zu verbessern. Dazu bedarf es auch der Unterstützung der Verwaltung. EU-Richtlinien bringen möglicherweise Konsequenzen für die Abtei- und Brückstraße, denen frühzeitig gegengesteuert werden muss.

Herr Janke spricht sich dafür aus, den Empfehlungen von Frau Dr. van Heesch-Orgaß zu fol-gen.

Auch Herr Dr. Wetter sieht Maßnahmen als dringlich und wichtig an, um dem brutalen Verkehr in Werden zu begegnen.

Abschließend stellt Herr Behmenburg fest, dass die Fläche Grüne Harfe nicht zur Bebauung freigegeben ist.

Die Bezirksvertretung beschließt den Antrag einstimmig.

 

 

 

 

 

 

 

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